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Portfoliotheorie/ Diversification im Swiss Performance Index ( SPI)


par Mohammed Zelfani
Nordwestschweiz (Suisse) - Master of advanced studies corporate Finance 2007
  

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Portfoliotheorie/ Diversification im Swiss Performance Index ( SPI)

I Difinition: Die Portfoliotheorie

Die Portfolio ist ein Teilgebiet der Finanzierung und untersucht das Investitionsverhalten an Kapitalmärkten (z. B. Aktienmarkt). Die Portfoliotheorie versucht, anhand mathematischer Modelle die optimale Zusammensetzung eines Wertpapierdepots zu bestimmen. Dazu werden die Kombinationen aus erwartetem Gewinn und Risiko für einzelne Wertpapiere ermittelt und mit der Risikobereitschaft des Anlegers in Beziehung gesetzt. Da sich Aktien und Rentenpapiere durch sehr unterschiedliche Risiken auszeichnen, wurden für das Management der entsprechenden Portfolios unterschiedliche Strategien entwickelt . Die Portfoliotheorie geht auf Harry M. Markowitz ( Portfolio Selection) zurück und unterstellt bestimmte Annahmen an das Verhalten von Investoren und erzielt so gewisse Aussagen über das Investitionsverhalten.

1. Zielsetzung

Auch wenn die moderne Portfoliotheorie bereit mehr als 50 jahre alt ist sind ihren Grundaussagen auch für Heute noch Basiswekzeuge im Portfoliomanagement . Der Ziel der Portfoliotheorie ist es, Handlungsanweisungen zur bestmöglichen Kombination von Anlagealternativen zur Bildung eines optimalen Portfolios zu geben. In diesem optimalen Portfolio werden die Präferenzen des Anlegers bezüglich des Risikos und des Ertrags sowie die Liquidität berücksichtigt. Dadurch soll das Risiko eines Wertpapierportfolios, ohne eine Verringerung der zu erwartenden Rendite, minimiert werden. Notwendige Voraussetzung hierbei ist, dass die Wertpapiere nicht vollständig korreliert

2. Annahmen.

Die Portfoliotheorie unterstellt einen Investor, der sich in seinem Verhalten ausschließlich an Zahlungsgrößen orientiert und sein Vermögen mehren will. Er handelt rational und nutzenmaximierend: Das bedeutet, er informiert sich über die Gegebenheiten des Kapitalmarktes und entscheidet sich, indem er Chancen und Risiken gegeneinander abwägt. Dabei scheut er das Risiko man spricht hier auch von Risikoaversion Risikoaverses Verhalten bedeutet, dass ein höheres Risiko nur dann in Kauf genommen wird, wenn der erwartete Ertrag überproportional steigt. Über die Frage, welche Information aus den beobachtbaren Daten des Marktes gewonnen werden kann, hat es in der Finanzierung eine intensive Debatte gegeben (zurückgehend auf die bahnbrechenden Arbeiten von Eugene Fama zur Informationseffizienz).

Um die Analyse zu vereinfachen, nimmt man weiter an, dass der Kapitalmarkt vollkommen ist.

Kern der Portfoliotheorie ist die Unterscheidung in systematisches und unsystematisches Risiko. Dem systematischen Risiko sind alle Wertpapiere am Markt unterworfen, es kann somit nicht wegdiversifiziert werden und ist das Risiko des Anlegens selbst. Das unsystematische Risiko hingegen ist das Risiko, das sich durch Diversifikation, also mit steigender Anzahl an Wertpapieren verringern lässt. Daher können Anleger für dieses Risiko am Markt keine Prämie erwarten.

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