WOW !! MUCH LOVE ! SO WORLD PEACE !
Fond bitcoin pour l'amélioration du site: 1memzGeKS7CB3ECNkzSn2qHwxU6NZoJ8o
  Dogecoin (tips/pourboires): DCLoo9Dd4qECqpMLurdgGnaoqbftj16Nvp


Home | Publier un mémoire | Une page au hasard

 > 

Documentation sur le statut des métis de pères Allemands au Togo entre 1905 et 1914. Présentation de documents allemands avec traductions ou résumés en français


par Essosimna Tomfei Marie-Josée ADILI
Université de Lomé (Togo ) - Maà®trise en lettres allemandes 2012
  

précédent sommaire suivant

1.3 - La colonisation allemande et la question du métissage

1.3.1 - Hugo Zöller et la situation de la question en 1884

Dès l'annonce de la prise de possession des premières colonies en Afrique en 1884, la gazette allemande Kölnische Zeitung envoie en Afrique de l'Ouest un journaliste nommé Hugo Zöller, avec pour mission d'informer les Allemands sur la réalité des colonies allemandes. L'une des premières choses qui ont surpris Hugo Zöller et dont il parle abondamment dans son ouvrage Die deutschen Besitzungen an der westafrikanischen Küste. Das Togoland und die Sklavenküste, c'est la question du mariage des Européens avec les femmes indigènes. Il écrit : `'Un nombre non négligeable de commerçants qui résident depuis longtemps ici se sont mariés aux femmes indigènes selon la coutume du pays [...]» (Zöller 1990: 203). Et pour illustrer ce qu'il critiquae ainsi, il montre un portrait d'un couple mixte :

Une observation attentive de cette icônographie précoloniale« du « couple mixte« montre qu'elle est -volontairement ou involontairement connotée, car elle présente, de la femme comme de l'homme - une image contrastive de désordre (l'homme, civilisé, assis, à l'aise, alors que la femme, indigène, semi-civilisée est debout); image aussi de disharmonie et de dégénérescence (cheveux et barbe hisurtes, tenues contrastées, européenne pour l'homme, africaine pour la femme); tenue débrayée (pas de casque colonial, pas de veste boutonnée); poses inversées (l'homme assis en maître prétendu, la femme debout en domina«, imposant sa stature de semi-civilisée.

Illustration n° 6 : Légende : Ein Europäer mit seiner eingebornen Frau«
(Un Européen avec sa femme indigène«) (source : Zöller 1885 : 219)

32

Pour une analyse complète de cette image, il faut la comparer avec l'ilustration n° 5b (couple Rottmann, style classique, puis avec l'illustration n° 9b, (l'administrateur Gruner et sa concubine«, style colonial)27.

Pour montrer clairement ce qu'il critique dans l'union mixte, Hugo Zöller donne une longue description détaillée sur la question (pp. 245ff) (voir encadré n° 1)28.

La critique du journaliste Hugo Zöller est sans doute pertinente pour la société allemande puritaine de l'époque, mais elle n'était pas partagée par tout le monde, comme le prouve l'opinion de Max Buchner, celui-là même qui fut l'adjoint de Gustav Nachtigal au moment de la proclamation du protectorat allemand au Togo puis au Cameroun en 1884, et qui sera d'ailleurs désigné par Nachtigal comme le premier Commissaire de cette colonie allemande du Cameroun.

27 Dans l'illustration n° 5b, la compagne noire du Blanc est typique de la femme noire déjà « civilisée » (puisqu'elle apparaît élégante, habillée à l'européenne) ; elle est assise, entourée de leurs deux enfants, dans la pose classique de la femme soumise à l'homme qui est debout et qui protège toute la famille. Il en est de même de l'image n° 2, du même couple. Les deux images respirent l'harmonie conjugale, même si ceci peut n'être qu'une simulation. On pourrait presque oublier qu'il s'agit d'un couple mixte, mais la couleur de la peau de la femme ne peut pas cacher cette réalité. Ce que les deux photographies tentent de gommer, la couleur de la peau de la femme le rappelle assez. Mais, dans l'ensemble, l'apparence d'un couple heureux et équilibré, est sauvegardée. Quant à l'illustration n° 9b, la disparité, l'inégalité et l'incompatibilité sont les traits caractéristiques de l'image du Blanc qui tient la femme noire comme un jouet, une « poupée » que l'on peut manipuler à sa guise. Les deux partenaires sont assis, mais dans une posture qui démontre que la femme est la propriété de l'homme, et ce dernier peut faire d'elle ce qu'il veut, notamment un « objet sexuel ». On dirait bien qu'il ne s'offusque nullement que sa compagne soit torse nu, les seins exposés sans pudeur aux regards de tout le monde, même des petits serviteurs du « maître ». Quelle considération cet homme accorde-t-il à cette femme ? Apparemment aucune, sinon celle de posséder un « objet de distraction », une « poupée docile ».

28 Traduction française de ce passage in K. Amegan et A. Ahadji sous le titre Le Togo en 1884 selon Hugo Zöller. Lomé : Haho/Karthala, 1990, pp. 203-205.

Spitzen besetzte Seidenkleid. Der Frisur ihres kurzgeschorenen Haares und der Pflege des Mundes widmen die schwarzen Frauen besondere Sorgfalt; sie haben fast stets einen stabartigen Zahntocher aus einer gewissen Holzart, die gleichzeitig als Zahnbürste und als Zahnpasta dient, zur Hand und verwenden zehnmal mehr Zeit auf die Pflege ihrer Zähne, als ein Europäer dies thun würde. Leute aus dem niedern Volke reiben sich wohl ab und zu den Körper mit Palmöl ein, die Vornehmen aber und namentlich die Frauen der Europäer mit wohlriechender Salbe und Sandelholz. Ihr nackter Oberkörper sieht dann häufig so aus, als ob er mit Kreide beschmiert wäre.

In Bezug auf gutes und schlechtes, hübsches und hässliches Aussehen herrscht unter Negern fast noch eine größere Verschiedenheit als unter Europäern. Dem Neuankommenden mißfällt die ganze Rasse, aber nach und nach findet er Figuren und Gesichtszüge heraus, die gar nicht so übel sind. Ich habe manche Photographien mit den Bildnissen europäischer Kaufleute und ihrer eingebornen Gefährtinnen gesehen. Letztere erscheinen aber auf allen dieen Bildnissen weit vorteilhafter als in Wirklichkeit. Für besonders hübsch gelten die einer gut beanlagten und nicht schlecht entwickelten Rase angehörigen Togo- und Povo-Mädchen.

Die Geistes- und Charakterbildung der schwarzen Lebengefährtinnen ist nicht so vernachlässigt, als man denken sollte; während sie sich anfänglich wie wilde Tigerkatzen gebärden, besänftigt sich allmählich ihr Nervenystem, und es tritt eine natürliche Anlage zu harmlosem Scherze hervor, die den von der Gechäftrabeit ausruhenden Weißen manche heitere Stunde bereitet. Da die schwarzen Frauen nicht Englisch sprecehen [sic!], so sind ihre Gatten gezwungen, sich mit der Togo- und PovoSprache zu beschäftigen, die sie im Verkehre mit ihren Frauen am leichtesten und angenehmsten erlernen, um sie dann später im Geschäfte auch auf nutzenbringende Art anzuwenden.

Als ich einmal einen Kaufmann, der sogar eifersüchtig, sehr sehr eifersüchtig auf seine schwarze Gefährtin war, fragte, wie er denn mit einem Wesen leben könne, das an Geistes- und Herzensbildung so tief unter ihm stehe, erwiderte er: Bringt es nicht die Gewohnheit mit sich, dass man einen treuen, anhänglichen Hund zu lieben beginnt? Und anhänglich, wenn auch nicht immer treu sind diese Frauen. Als ich das letzte Mal fieberkrank war, hat dieses arme Geschöpf fünf Nächte hindurch schlaflos an meinem Lager gesessen, zeitweise unterstützt von dem Hauptmann meiner Kru-Jungen, und als es endlich wieder frei in meinem Kopfe wurde, das war das erste Gefühl, dessen ich mir bewußt wurde, daß eine zitternde Hand liebevoll über meine mit Schweiß bedeckte Stirne strich.« (Zöller 1885: 245f) .

Encadré n° 1

Ein durchaus nicht unbedeutender Teil der für längere Zeit hier lebenden Kaufleute ist nach Landesbrauch mit eingebornen Frauen verheiratet; bloß den Angestellten einer einzigen mit der Mission in Verbindung stehenden Firma ist dies ausdrücklich untersagt. Das Heiraten ist hier, wie allenthalben unter Negern, eine Geld- und Geschäftssache. An die ihre Töchter anbietenden Eltern wird für Jungfrauen ein Geschenk von 16 Dollars in Geld und 6 bis 8 Dollars in Waren gemacht, so daß also der Besitz einer Jungfrau auf etwa 100 Mk. zu stehen kommt. Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten, wenn man dieselben so nennen darf, versammelt sich die ganze Familie der jungen Frau, um die sogenannten customs« zu begehen, die in Tanzen und übermäßigem Genusse von Bier und Rum bestehen. Das Verhältnis der weißen Kaufleute zu ihren schwarzen Frauen ist in den Augen des Volkes ein vollkommen legitimes ohne jeden entehrenden Beigeschmack. Diese Frauen sind keine bezahlten Dirnen, sondern gehören durchweg den ersten Familien des Landes an. Außer dem geringen an die Eltern bezahlten Kaufpreise braucht der weiße Mann bloß in mässiger Weise für den Unterhalt seiner schwarzen Frau zu sorgen. Wenn auch nicht geleugnet werden kann, dass die bessere Behandlung, die im Gegensatze zu allem übrigen Weibern den Frauen der Weißen zu teil wird, dabei ihre Rolle spielt, so gilt es unter den Eingeborenen doch auch in jeder Hinsicht als Ehre, die Frau eines Europäers zu sein. Diesem Ideengange entsprechend zeigt man an der Sklavenküste eine große Vorliebe für die in der Gestalt von Mulatten sich darstellende Verbesserung der Rasse, während man im Kamerungebiete gerade umgekehrt auf reine Rasse sieht und alle neugebornen Mischlinge tötet.

Die schwarzen Frauen wohnen nicht bei ihren weißen Ehegatten, sondern gehen jeden Morgen in einer Kleidung, die sich durch verhältnismäßigen Luxus von der ihrer Mitschwestern unterscheidet, in ihr Dorf zurück, um erst abends wieder zur Faktorei zu kommen. Die Weißen pflegen mit ihren schwarzen Frauen bloß dann gemeinsam zu speisen, wenn sie fieberkrank sind und sich von denselben pflegen lassen.

Die Kleidung der von den Weißen Auserwählten ist diejenige der übrigen jungen Frauen, ausgenommen, dass zu dem kurzen Hüftentuche noch ein andres toga-ähnliches, beim Ausgehen über die eine Schulter geschlagenes Gewand hinzukommt.// Perlen und sonstiger Schmuck umgehen Nacken und Handgelenke. Auch möge man nicht glauben, dass dürftige Kleidung in allen Fällen die Toilettenkosten auf das geringste Maß herabsetze; ich habe Mädchen gesehen, die nichts weiter als eine um die Hüften gewundene Schnur Korallen und Perlen trugen und deren Tracht dennoch kostspieliger war als das eleganteste, mit echten

1.3.2 - Max Buchner et le concubinage comme « solution hygiénique » La vie en concubinage d'un Européen avec une Africaine dans les colonies était parfois considérée, non pas comme un problème, mais comme une solution à un problème. Max Buchner premier Commissaire Impérial allemand au Cameroun, fit l'observation suivante: Mais en ce qui concerne la fréquentation des filles du pays, il faut y voir plus une manière de promouvoir la santé plutôt que de la mettre en danger. [...] Avoir une amie intime, cela vous préserve de bien de dangers.«29 Buchner voyait sans doute dans l'union mixte entre un Allemand et une Africaine une mesure salutaire d'hygiène sexuelle qui fait éviter le vagabondage et la multiplication des partenaires.

Voici l'extrait qui exprime la position de Buchner en 1887, avec son argumentation30 :

On entend souvent dire chez nous que les jeunes négociants en Afrique de l'Ouest ruinent leur santé par une vie de débauche. Il est vrai que la soif d'alccol fait là-bas pas mal de victimes, notamment dans les rangs des Anglais. Il faut mettre ces cas sur le compte du climat. Car, en Europe, ces personnes n'auraient certainement pas eu besoin de se saoûler. La chaleur et la fièvre causent trop souvent une envie maladive de boire que l'eau tiède n'arrive pas à satisfaire, si bien que l'on réclame des boissons plus fortes pour contrebalancer. Mais en ce qui concerne la fréquentation des filles du pays, il faut y voir plutôt une manière de promouvoir la santé que de la mettre en danger.Sous la peau noire aussi, l'éternel féminin reste un excellent fétiche contre l'abrutissement du caractère qui vous envahit trop facilement quand on vit dans la solitude en Afrique. En outre, dans cette affaire, il faut tenir compte aussi des avantages pratiques pour la sécurité personnelle. Avoir une amie intime, cela vous préserve de bien de dangers. Chacun peut avoir son opinion à propos du caractère immoral de telles relations. Mais à propos de ce que les missionnaires pieux affirment souvent, à savoir que leurs fidèles feminines sont soumises à toutes sortes d'immorales astuces de séduction de la part des factoristes blancs,il semble bien que ce soit souvent tout à fait le contraire.

29 `'Was aber den freien Umgang mit den Töchtern des Landes betrifft, so ist drin mehr eine Förderung als eine Schädigung der Gesundheit zu erblicken. [...] Eine intime schwarze Freundin zu haben, schutzt vor manchen Gefahren» (Buchner 1887: 245f)

30 Man begegnet bei uns oft der Meinung, dass die jungen Kaufleute in Westafrika ihre Gesundheit durch ein ausschweifendes Leben ruiniren. Es st [sic!] wahr, dass die Trunksucht dort manches Opfer fordert, namentlich unter den Engländern. Derlei Fälle sind unbedingt auf die Rechnung des Klimas zu setzen. Denn zu Hause in Europa wären die Betreffenden wahrscheinlich nüchtern geblieben. Hitze und Fieber erzeugen nur zu häufig einen krankhaften Durst, den das lauwarme Wasser nicht zu stillen vermag, so dass man nach stärkeren Gegenreizen verlangt. Was aber den freien Umgang mit den Töchtern des Landes betrifft, so ist darin mehr eine Förderung als eine Schädigung der Gesundheit zu erblicken. Das ewig Weibliche ist auch unter der dunklen Haut ein vortrefflicher Fetisch gegen die Verkümmerung des Gemütes, der man in afrikanischer Einsamkeit so leicht verfällt. Außer diesem seelischen Werte kommen aber auch in derselben Angelegenheit noch praktische Vorteile der persönlichen Sicherheit in Betracht. Eine intime schwarze Freundin zu haben, schützt vor manchen Gefahren. Über das Unmoralische derartiger Verbindungen lässt sich streiten. Aber was die frommen Missionare so oft behaupten, nämlich dass ihre weiblichen Lämmer von Seiten der sittenlosen Faktoristen den Nachstellungen teuflischer Verführungskünste ausgesetzt seien, verhält sich meist umgekehrt.« (Buchner 1887 : 154f)

L'opinion de Buchner est du reste confirmée ultérieurement par le « sexologue » allemand Felix Bryk, auteur de l'ouvrage à sensation paru en 1924 sous le titre Neger-Eros - Ethnologische Studien über das Sexualleben bei Negern (Eros nègre - Etudes ethnologiques sur la vie sexuelle chez les Nègres), traduit en anglais dès 1933 et réédité sous le titre Voodoo-Eros (en 2001). Bryk affirme31: La question des relations sexuelles des Blancs avec les Noires fait partie des questions les plus vitales de toute la politique coloniale, parce qu'elle se rapporte, avant tout, aussi bien au bien-être corporel qu'au bien-être mental des colons blancs, évidemment, le bienêtre du Noir ne compte pas. Mais pour des raisons d'hypocrisie, cette question n'a pas été abordée publiquement jusqu'à présent.« Et Bryk ajoute32 Je ne connais aucun homme blanc en bonne santé qui ait vécu longtemps dans les colonies, sans avoir eu régulièrement des rapports avec des femmes noires, et cela concerne tous les hommes de toutes les couches sociales.«

On peut donc constater que l'union mixte n'était ni problématique, ni stigmatisée avant l'arrivée des Allemands en 1884, mais Zöller suggérait déjà que cela devrait changer. Et cela allait rapidement changer, notamment, dès l'arrivée du Commissaire Jesko von Puttkamer au Togo33. Puttkamer confirmait les observations de Zöller, notamment dans un rapport adressé à la Chancellerie Impériale à Berlin dès le 31 mai 1888 (cité in Sebald 1992 :112) : Dans ce protectorat [du Togo], il arrive souvent que les Européens établis ici fassent des enfants avec des filles du pays. [...] La plupart du temps, les Européens concernés cherchent généralement à garantir tant bien que mal l'avenir de leurs enfants.« C'est précisément le cas de Heinrich Friedrich Achille Eccarius dont les enfants métis sont nés à l'orée de la colonisation allemande : l'administration colloniale n'a pas encore les moyens de lutter contre les relations entre Allemands et Africaines ; elle se contente donc de prendre acte, tout en prenant le temps de réfléchir sur la meilleure manière de lutter contre cette situation. Voyons donc l'évolution du cas des enfants de H. F. Achille Eccarius.

31 Die Frage der geschlechtlichen Beziehungen der Weißen zu den Schwarzen gehört zu den vitalsten der gesamten Kolonialpolitik, weil sie sich vor allem auf das körperliche wie seelische Wohl des weißen Kolonisten - das des Schwarzen zählt ja nicht - bezieht ; sie wurde aber aus heuchlerischen Motiven bisher öffentlich nicht erörtert.« (cité in Petschull 1984 :132)

32 Ich kenne keinen gesunden weißen Mann, der längere Zeit in den Kolonien gelebt hat, ohne regelmäßige Beziehungen zu schwarzen Frauen gehabt zu haben, und das betrifft Männer in allen gesellschaftlichen Schichten.« (cité in Petschull 1984 : 124)

33 En juillet 1887, il devient commissaire intérimaire du Togoland, puis consul à Lagos en août 1888 et de nouveau commissaire impérial pour le Togo de 1889 à 1893 avec le titre de Landeshauptmann« source: http://fr.wikipedia.org consulté le 08-11-2011.

précédent sommaire suivant